Freitag, 11. Mai 2012

Respekt vor dem Alter

In vielen Kulturen zählt der "weise Greis" zu dem Personenkreis, den es zu ehren gilt. Sein Alter und seine Lebenserfahrung sind es, die den Jungen Achtung abverlangt.

Doch nicht nur das, es ist mit Sicherheit auch das Wissen darum, dass das Alter vor niemandem halt macht und jeder, auch der stärkste "Junge" ins Alter kommen kann. Der Körper macht nicht mehr mit, ist aufgezehrt und verbraucht, der Geist aber ist noch voll da und man ist angewiesen auf die Hilfe und den Respekt der nachfolgenden Generation.

So ist es in vielen Kulturen, nur nicht in unserer "amerikanisch geprägten", in der man schlichtweg vergisst oder verdrängt, dass auch den Stärksten eines Tages die Kraft verlässt.

Hier wird der Mensch ab 50, mitunter noch früher, aufs Abstellgleis geschoben. Wertlos! so der Stempel auf seiner Stirn.

Da frage ich mich, welch anmaßender Geist treibt unsere Gesellschaft um, dass wir so mit unseren "Alten" umgehen?

Ist es die alles verschlingende Gier nach Geld und Macht, die jedes Erbarmen verdammt und verteufelt?

Blinde Überheblichkeit, die jede Weisheit und unbekümmerte Lebensfreude achtlos in den Abgrund schleudert?

Und ich meine damit nicht die Menschen, die im Kampf ums tägliche Überleben versuchen, sich die nötigste Zeit abzuringen um Vater und Mutter gebührenden Respekt zu zollen. Ich rede von den aufgeblasenen Gimpeln, die sich Politiker schimpfen und vorgeben unser Volk zu führen. Die maroden Banken, Schurken, Gaunern und Halunken Milliarden von Steuergeldern ergeben schenken und den Schwachen die nötigste Hilfe versagen.

Wird das auf Dauer gut gehen?

Ich in jedem Fall bekomme bei der Unbarmherzigkeit, die alte Menschen in unserem System erfahren, schlichtweg Kopfschmerzen und Übelkeit befällt mich.

Doch mal den bitteren Ernst beiseite, auch Humor vermag uns ein guter Lehrmeister zu sein, so wir ihm eine gewisse Tiefe nicht versagen.

Ganz, wie in dieser Posse:


Eins zu Null für die Senioren
Zwei Geschäftsleute in Winterthur haben sich in dem Laden, den sie gerade anfingen einzurichten, zu einer Pause auf eines der leeren Regale gesetzt.

Sagt der eine: "Ich wette,da kommt gleich so ein seniler Senior vorbei, guckt in den leeren Laden und fragt, was wir hier verkaufen."
Er hatte es noch nicht ausgesprochen, da bleibt ein Senior vor dem Fenster stehen, schaut rein und fragt dann: "Was verkauft ihr denn hier?"
Einer der beiden Geschäftsinhaber sagt sarkastisch: "Arschlöcher".
Worauf der Senior sagt: "Das Geschäft muss sehr gut gehen, wenn nur noch zwei übrig sind."


Schön! Klasse! Toll! Da kann ich nur sagen:

Unterschätze Senioren nicht ! !
Die sind nicht alt geworden, weil sie doof sind!!

Dienstag, 8. Mai 2012

Die Geschichte vom Horst, der eine Frau suchte

Horst war ein Junggeselle, der noch bei seinem Vater wohnte und im Familienbetrieb mitarbeitete.

Eines Tages fand er heraus, dass er beim Tod seines schon kränklichen Vaters sein Vermögen erben würde, und beschloss, sich eine Frau zu suchen mit der er sein Lebensglück teilen könne.

Eines Abends, bei einem Investment-Meeting sah er die hübscheste Frau, die er jemals gesehen hatte.
Ihre natürliche Schönheit raubte ihm den Atem.

"Ich sehe vielleicht nur wie ein gewöhnlicher Mann aus", 

sagte er zu ihr "aber schon in ein paar Jahren wird mein Vater sterben, und ich werde 65 Millionen Euro erben!"

Sehr beeindruckt nahm die Frau seine Visitenkarte entgegen.

Drei Monate später war sie seine Stiefmutter.

Und die Moral von der Geschichte:


Frauen sind in Sachen Finanzplanung einfach besser als Männer!


Mittwoch, 2. Mai 2012

Funkemariechen

Ich habe mich immer gefragt, was Funkemariechen wohl nach dem Karneval so alles anstellt.

Zwischenzeitlich ist mir klar geworden, dass sie sich gerne mal als Sozius auf einem Motorrad blicken lässt, frei nach "Easy Rider".


Funkemariechen

Dienstag, 1. Mai 2012

Ähnlichkeiten

Betrachtet man das Treiben unserer Politiker, so drängt sich einem in der Regel folgende Frage auf:

Von wem stammen diese Menschen eigentlich ab?

Dieses Foto gewährt uns tiefen Einblick in die Vorfahren von Merkel und Sarkozy.

Doch nicht nur das, es klärt auch viele weitere Fragen...



Donnerstag, 26. April 2012

Die Schüler von Heute

Jeder kann sich sicherlich an seine Schulzeit zurückerinnern. Der Eine denkt daran, wie schön es doch war. Der Andere steht der Schule Andenken kritischer gegenüber. Stress mit den Lehrern, schlechte Noten, Strafarbeiten, lästige blaue Briefe oder Elternanrufe und so weiter.

Mal Hand aufs Herz: Da kam doch schon mal der Gedanke auf, die Schule in die Luft zu jagen?

So ging es auch auch der 8 Jährigen Becky aus Irland, die bei einem Abrissunternehmen anrief.

Viel Spaß!



video



Freitag, 16. März 2012

Rentner

Kürzlich hörte ich folgenden Witz im Autoradio:

Frage: Was macht ein englischer Rentner nach dem Aufstehen?
Antwort: Er brüht sich einen Tee und geht zum Cricket spielen.


Frage: Was macht ein französischer Rentner nach dem Aufstehen?
Antwort: Er brüht sich einen Kaffee und geht zu seiner Freundin.


Frage: Was macht ein deutscher Rentner nach dem Aufstehen?
Antwort: Er wirft sich eine Herztablette ein und geht zu seinem Zusatzjob, um seine Rente aufzubessern.


Mal ehrlich. Humor hilft die Grausamkeiten des Lebens zu bewältigen, das ist zwischenzeitlich hinreichend bekannt.

Doch sollten unsere Alten nicht ohne solch bissigen Humor auskommen?
  
Muss es denn sein, dass unsere Regierung Milliarden um Milliarden von Euros in verzockte Banken und ruinöse Staaten investiert, auf Kosten von sozial schwachen und Menschen, die sich nicht wehren können?

Sollte eine Regierung sich nicht die Verantwortung gegenüber ihrer Bürger ins Bewusstsein rufen und entsprechend handeln?

Weniger Halsabschneiderei und Volkstäuschung würden uns allen helfen, den Wert, die Einzigartigkeit und die Schönheit des Lebens zu erkennen. So könnten wir uns des Lebens freuen, statt zu krampfen, bis der Deckel zuklappt.

Leider werden die Gehirne unsere Kinder schon in der Grundschule derart manipuliert, dass ein "in Frage stellen" unseres Systems für alle Zukunft "ad Akta" gelegt wird.

"Leben und leben lassen", statt "Geiz ist Geil" würde uns allen gut tun. Denken wir doch darüber einmal bei der nächsten Wahl nach und lassen uns nicht von der Propaganda machtversessener Politiker täuschen.

Es täte uns allen Gut.

Montag, 12. März 2012

Vom harmlosen Cacher und dem bösen Jäger - eine wahre Geschichte

Vor einigen Wochen begaben wir uns mit unseren Kindern auf den Weg, einen Nachtcache zu suchen. Mit Taschenlampe und GPS gerüstet waren wir alle gespannt, was sich bei der Suche an Abenteuer so alles erleben ließe.

<=== Exkurs Anfang
Für Nichtcacher kurz zur Info: Ein Nachtcache ist eine kleine Dose mit einem Logbuch, die irgendjemand irgendwo versteckt hat, damit sie von irgendjemand anderem gefunden wird, der sich dann in das Logbuch einträgt. Mehr zum Thema Geocaching findet ihr auch in meinem Artikel "Geocaching - ein entspannend spannendes Hobby". Diese Art von Cache kann nur nachts gefunden werden, wie der Name schon sagt. Der "Sucher" hat die Koordinaten des Versteckes erhalten und meist geben kleine Reflektoren zusätzliche Richtungshinweise. Diese sind allerdings nur für Augen sichtbar, die mit Taschenlampe gezielt danach suchen.
Exkurs Ende ===>

Es war gegen 18:00 Uhr, als wir am Waldparkplatz ankamen und starteten. Die Dunkelheit brach gerade herein. Auf dem Weg zum Ziel war noch ein normaler Cache versteckt, gezielt für Kinder ausgerichtet, den wir ebenfalls finden wollten. Unsere Zwei waren ganz bei der Sache, freuten sich schon auf das nächtliche Abenteuer und wir als Eltern freuten uns, den Kindern Wald und Natur näherbringen zu können.

Nach einer Weile fand unsere Kleine den ersten Cache, etwas abseits vom Wegesrand. In einem alten Baumstumpf war eine hohle Igelfigur verborgen, die das Logbuch und ein paar kleine Überraschungen für Kinder enthielt. Alle freuten sich über den Erfolg und die Kinder waren gerade dabei, sich etwas auszusuchen,  was wir aus der Dose als Trophäe mitnehmen wollten, als wir plötzlich das Licht einer Taschenlampe auf uns zukommen sahen.

Gespannt warteten wir ab. Nach wenigen Minuten erreiche uns das Licht und eine unfreundliche Stimme fragte in forschem Ton: "Was habt ihr hier zu suchen!" Es war zwischenzeitlich ca. 18:45 Uhr.
"Wir machen mit unseren Kindern ein Geländespiel", antwortete ich verunsichert ob der Unfreundlichkeit jener Person.
"Das geht nicht, verschwindet hier und macht euch zurück zum Parkplatz.", grollte die unfreundliche Stimme weiter.
"Wer sind sie denn? Sind sie der zuständige Revierförster?", fragte ich ihn.
"Nein, ich habe hier die Jagd und jetzt schaut dass ihr wieder auf den Weg kommt.", offenbarte sich der Schrat.

Zwischenzeitlich war ich verunsichert, ob wir uns dort vielleicht wirklich nicht aufhalten durften. So sammelte ich meine Familie um mich und wir begaben uns zurück auf den Weg. Der Jäger lief neben uns her und begann unseren Kindern Angst zu machen, mit schlimmen Geschichten über wilde Tiere und was so alles passieren kann, wenn man nachts im Wald ist.

Wir machten also gute Mine zum bösen Spiel und taten so, als ob wir heim gingen. Der Grünrock schien zufrieden darüber, uns verscheucht zu haben, stieg in sein Auto und fuhr von dannen. Als er weg war, liefen wir zurück und versteckten den Cache wieder an seinem angestammten Platz, aber die Grille war uns verdorben und wir brachen unser kleines Abenteuer ab.

Als ich einige Tage später einen Freund von mir traf, Professor für Forstgeschichte, fragte ich ihn, ob wir uns tatsächlich nicht im Wald hätten aufhalten dürfen, was er als Quatsch abtat. Jeder deutsche Bürger darf sich jederzeit in jedem deutschen Wald aufhalten. Das ist geltendes Recht.

Somit weiß ich, wie ich beim nächsten mal reagieren werde. Doch unsere Kinder sind zwischenzeitlich ziemlich eingeschüchtert und haben Angst vor dem Wald, was ich sehr bedauere.

Ich hoffe, dass es sich bei dem Waldschrat in grünem Rock um einen Einzelfall handelt, der in überheblicher Anmaßung einfach nur seine Kompetenzen überschritten hat.

Allerdings wundere ich mich auch, klagen viele Jäger schließlich immer darüber, dass sie ihren schlechten Ruf ganz zu Unrecht haben. Weniger Klage und mehr Freundlichkeit gegenüber anderen Bürgern, die sich ebenso am Wald erfreuen möchten, wie die jagende Zunft, würde da vielleicht Abhilfe schaffen.

Doch kenne ich Gott sei Dank auch freundliche Jäger, wie zum Beispiel mein Freund, den Fokko vom "Selbstversorger Blog", der mich glauben lässt, dass es sich bei unserem Kameraden tatsächlich um einen Ausnahmefall handelt.